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schmackhafte Pestwurz

Da hat wohl eine Raupe Geburtstagsfeier drauf gegeben und die GANZE Familie eingeladen… samt Freunde und Nachbarn.

(Pestwurzblatt – Petasites)

Sag mir, wie du aussiehst und ich sag dir, wie die Luft ist…

Mit den ersten Frühlingsgefühlen kommt die Lust hoch, endlich mal wieder was Neues auf den Blog zu veröffentlichen. Krabbelndes zu finden ist allerdings noch schwierig, nicht mal die Hunde haben Flöhe zurzeit.

Aber solange auch noch keine Blätter an den Bäumen sind, kommen andere Lebewesen zur Geltung: Flechten. Darum dachte ich, ich berichte heute mal über sie:

Flechten bestehen aus Pilzen und Algen, die eine Symbiose bilden.

Beide Seiten tauschen sehr eng Stoffe aus, die Alge produziert, der Pilz beherbergt. Die Flechten nehmen Nährstoffe nicht über Wurzeln auf, sondern über Haftfasern, mit denen sie sich auf Steinen oder Bäumen festhalten. Sie beziehen ihre einzigen Nährstoffe aus Luft, Regen, Nebel und Schnee. Anders als höhere Pflanzen besitzen sie keine Wachsschichten oder Spaltöffnungen, die ihnen ermöglichen, die Nährstoff- (und Fremdstoff-)zufuhr zu regulieren. Dadurch reagieren Flechten schon auf die kleinste Beeinträchtigung durch Luftverschmutzung. Da ihr subtiles Gleichgewicht sehr störungsanfällig ist, können sie so als Bioindikatoren für Luftverschmutzung eingesetzt werden – sie fungieren wie lebende Messgeräte. Schon im 19. Jahrhundert kannte man die Luft-Empfindlichkeit der Flechten.

Je nach Stärke der Belastung verkümmert sie, verändert ihre Farbe oder stirbt gänzlich ab. So findet man z.B. in Stadtzentren und in Industriegebieten Flechtenwüsten. Anhand von Flechtenkarten kann die Expositionssituation dargestellt werden.

(Meine Informationsquelle: Karl Fent, „Ökotoxikologie“, Thieme, 4. Auflage, 2013.)

Es drudelt…

Na, wer kennt sie noch, die Drudel… ? Bilder und Fotos, auf deren Darstellung oft eine ungewöhnliche, extreme Perspektive oder ein extremer Ausschnitt verwendet wird. Hier ist jetzt eins: was hat hier ganz nah Christian fotografiert (Danke für das zur Verfügungstellen des Fotos!)? Bitte raten!!

Ausgehungerte Hummel

im Dezember. Meine Tochter hat sie auf dem Weg gefunden und in einem Tuppertopf mit nach Hause genommen. Dort hat die Hummel sich völlig erschöpft erst einmal gierig über einen Tropfen Honig hergemacht. Jetzt erholt sie sich erst einmal im Terrarium zusammen mit den Schnecken.

Frage des Dezembers

… ok, es gab keine Frage des Oktobers, auch nicht des Novembers… wird wohl eher jedesmal ein Quartalsfrage :-))

Also hier die Frage:

Ein Feenlämpchen ist: 1) der Kokon einer Spinne? – 2) Die Laterne einer Waldelfe 3) Das Hinterteil einer Glühwürmchenart?

Entweder geht ihr über : http://www.jannae-nadius.com/nanocladiusjannae/

oder schreibt mir eine mail

oder beantwortet sie hier.

Die Antwort der alten Frage findet ihr unter: http://www.jannae-nadius.com/nanocladiusjannae/fragen_des_monats/frage_des_monats_ameisengrille.html

Kletterndes auf dem Hohenstein

… um diese Jahreszeit ist es schwer, etwas Krabbelndes zu finden, aber Kletterndes gibt es das ganze Jahr über – hat allerdings nicht sechs oder gar mehr Beine :-p)

Unsere neuen Mitbewohnerinnen – echte Französinnen!

In einem Joghurtbecher haben sie – Charol und Vitrolles- die lange Reise von elf Stunden Zug von der Provence bis zu uns gut überstanden. Meine Tochter hat ihnen ein gemütliches Zuhause im Terrarium gemacht und sie bekommen regelmässig Auslauf. Hier ein Rennen zur Zucchini. Charol überrundet dabei ziemlich unfair Vitrolles, indem sie sie einfach „überrennt“, bzw überkriecht.

Es sind offenbar Riesenglanzschnecken (Zonites algirus), gehören zur Unterordnung der Landlungenschnecken. Wenn man Wikipedia glauben darf, kommen sie ursprünglich aus Griechenland und Kleinasien und wurden vielleicht schon im Altertum nach Südfrankreich eingeschleppt. Es gab dort Unmassen von ihnen, nach einem Regenfall trat man überall auf sie drauf… Charol misst gut 35 cm…

Eine Horde Jugendlicher im Ith..

Krabbelndes war ausser haufenweise Mistkäfern nicht auszumachen, als ich mit sechs Teenagern vier Stunden eine Schnitzeljagd über den Ith machte… vielleicht zuviel Getrampel und zu wenig Möglichkeiten, aufmerksam zu sein,… aber wenigstens Hüpfendes, Gespinntes und Pilziges waren unübersehbar.. der Pilz hat die Bande übrigens nicht überlebt, die kleine Kröte ist nur durch ein Wunder davongekommen…

Über Zweihundert!

Bei über 1000 gibt es einen Supermegavideobeitrag 🙂

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